Weiß- (Weizen) Bier


Bei diesem Bier gibt es im deutschsprachigem Raum ein kleines sprachliches Problem. In beinahe jeder Kneipe wird es bestellt, nur die Bezeichnungen sind häufig verschieden. Ein Weizenbier wird häufig auch als Hefe, einfach nur als Weizen, Hefeweizen oder eben auch als Weißbier bezeichnet. Da sich jedoch das Wort Weizen aus dem Wort weiß entwickelte, ist die Bezeichnung Weißbier passender. Dennoch wird es häufiger als Weizen bestellt.

 

 Das Weizenbier gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Sorten. Mit einem Stammwürze-Gehalt von 11 bis 14 Prozent, zählt es zu den Vollbieren. Es ist ein obergäriges Bier mit einem würzigen Geschmack. Am beliebtesten sind die Sorten kristallklar, hell und dunkel. Der Alkoholgehalt variiert je nach Stammwürze-Gehalt. Interessant ist, dass die dunklen Sorten meist einen höheren Alkoholgehalt haben und oftmals auch zu den Starkbieren tendieren.

 

Der Geschmack des Weiß-Bieres ist unter anderem von der Art des Malzes abhängig. Auch lässt sich von der Färbung eine klare von einer trüben unterscheiden.

Auch die länglichen nach oben hin bauchig werdenden Biergläser, haben ihre Berechtigung. Sie wurden entwickelt, um der Kohlensäure den Weg an die Oberfläche, so lang wie möglich zu gestalten, damit es lange frisch bleibt. Bei Weißbier ist das richtige Einschenken wichtig. Bevor man das Bier einfüllt, sollte man aufgrund der hohen Schaumentwicklung das Glas einmal kurz mit kaltem Wasser ausspülen.

 

Danach waagerecht anlegen und die Schaumkrone machen. Das klappt nicht immer beim ersten Mal, aber nach einigem Üben, gelingt das perfekte Einschenken. Es gibt auch Wirte, die eine radikale Methode vertreten und die Flasche Kopf über in das Glas halten und mit der steigenden Krone und mit dem Hals im Bier aufsteigend einschenken. Aus Gründen der Reinlichkeit jedoch, da nicht jeder Flaschenhals sauber ist, sollte dies nicht unbedingt nachgeahmt werden.