Kölsch


Wie beinahe alle Biersorten, hat auch das Kölsch seine Tradition und wie bei vielen andren Sorten auch, beginnt seine Geschichte im frühen Mittelalter. Sein Ursprung könnte schon um 873 datiert werden, jedoch ist die bekannte Urkunde, die zum ersten Mal kölnisches Bier ausweist, nicht auf ihre Echtheit überprüfbar.

 Somit verlagert man das Entstehungsdatum allerdings noch weiter, auf Anfang des 19. Jahrhunderts, in dem der Vorgänger, das „Wieß“ entstand. Das "Wieß" war ein noch unfiltriertes, also trübes Bier, das erst durch den Wandel im späten 19. Jahrhundert und im Zuge neuer Techniken im Zeitalter der Industrialisierung filtriert werden konnte.

 

Das Kölsch gehört zu den obergärigen Biersorten. Mit einem Stammwürze-Anteil von 11,2 bis 11,3 Prozent und einem Alkoholgehalt von ungefähr 4,9 Prozenten, gehört das Kölsch zu den von der EU geschützten Marken und regionalen Spezialitäten. Beim Brauprozess des Kölsch, werden die minimalen Temperaturen für die obergärige Gärung von 14 bis 18 Grad Celsius genutzt.